Marion Ruthardt

Im Dollart Center in Emden malte ich dieses Bild. Es gab viele Feiern, anlässlich des Matjes Fest. Als überzeugter Tierfreund malte ich allerdings lieber ein veganes Bild, mit quicklebendigen Heringen.                                                                                                                                                                                                                                                                               Der Leuchturm von Emden wurde bekannt durch Otto Waalkes, es ist der sogenannte Pilsener Leuchtturm.  Überall auf dem Deich sind Hunde verboten, wohl wegen der Schafe, deshalb konnte ich ihn selbst nicht besichtigen. Ein schöner Auftrag, denn nicht erst seid Klaus-Peter Wolf Krimis schreibt, bin ich Ostfriesland Fan                 

Auch im hohem Norden malten Gregor Wosik und ich dieses Bild, und zwar in Horsens, in Dänemark. Dort wo die Straße jetzt verläuft, war früher Hafengebiet, das Häusken im Hintergrund war das Lagerhaus für ankommende Waren. Diese historische Szene zeigten wir in unserem Bild, denn in Horsens gibt es die Diskussion, den Ur-Zustand wieder herzustellen.

Ebenfalls in Dänemark, diesmal in Brande, malte ich für mein Lieblings-Street-art – Festival eine Streichholz Schachte. Diese findet man hier überall. Beim näheren Hinsehen findet man ein schönes Portrait darauf, welches mir erlaubte, meine beiden Malereien —2d und 3d –zu verbinden

Noch zwei Arten, die Bilder zu nutzen…..

Das Portrait auf der Streichholzschachtel stellt übrigens Peter Wessel Tordenskjold dar, eine dänische Berühmtheit. Er galt zwar als überaus brutal, und arbeitete die meiste Zeit für Norwegen, trotzdem gilt er als Volksheld. Das liegt daran, daß das kleine Dänemark nicht sehr viele welt-berühmte Menschen hervor gebracht hat, man nimmt quasie alles, was man kriegen kann

Bad Neustadt in Nord Bayern hätte gerne eine U Bahn. Deshalb habe ich ihnen erst einmal eine gemalt. Zukünftige Kunden bitte ich davon ab zu sehen, dies zu wiederholen :: Wie man sieht, ist Kopfstein Pflaster denkbar schlecht für 3 D Malerei geeignet

Dieses Bild malte ich in Bangkok, für das Living Arts Festival. Organisiert von Yout Wanichanond und seiner Familie, alles extrem freundliche Menschen. Sponsor war das Gaysorn shopping Center auf der Ratchadamri Road. Ich malte auf einem Skywalk , von Metro zu Metro, genau über dem Rachaprasong, das ist der heiligste , buddhistische Platz in Bangkok. Das heißt, den ganzen Tag gab es dort Besucher und eine Million Räucherstäbchen. Gleichzeitig ist das aber auch eine stark befahrene Kreuzung, mit ständigem Stau. Also 40 Grad im Schatten, unter mir Gehupe und Zweitackter, Räucherschwaden und Smog, kein Baum kein Strauch kann hier exestieren, es gibt nicht mal Tauben, über mir Hochhäuser , das war eine völlig fremde Welt. Unterbrechen wurde der Lärm nur durch einen Revolutionszug, der aber aussah wie bei uns ein Karnevalszug. –Schwer erschüttert war ich allerdings, als 2 Jahre später eine schwere Bombenattacke auf den Platz ausgeführt wurde. Man versteht auch nicht, wie es unter den un-endlich viel freundlichen Leuten so brutal zugehen kann.

Auf meinem Bild posieren die auch engagierten Kollegen: Tracy Lee Stump, Julio Giminzes, Filip Mrvelj, Julie Kirk mit Tochter Chelsea. Es fehlen Gregor Wosik und Adry del Rocio) 

In Almere entstand dieses Bild, Collaboration von Gregor Wosik und mir. Dort war es auch nicht viel leiser,das ist eine Techno-City. Und hinter uns ein Welt Music Festival . –Und gezankt haben wir uns auch noch, trotzdem entstand eins unerer beliebtesten Motive, inspiriert aus einer Harry Potter Verfilmung, Harry Potter, Hermine Granger und Ron Weasly fliehen per Drachen aus Hogwarts

Details, meine geliebte Paula lebte noch

Julias erster Auftritt , als „neuer“ Hund, Nachfolger der geliebten Paula. –Etwas nervös, aber hat geklappt. Wir malten in Almere, eine Szene aus dem Hobbit Film „Smaugs Einöde“ -die mir sofort ins Auge fiel, als perfekte Vorlage, als ich sie das erste Mal sah. 

Almere ist erst ungefähr 50 Jahre alt, sie wurde genau wie Lelystadt auf Land gebaut, welches dem Meer abgetrotzt wurde. Die Städte wirken kalt, sind aber optimal , funktional durchdacht. Und dazwischen liegt sogar ein Naturschutzgebiet, dem Oostvaardersplassen , das sich rasant zum wichtigesten Feuchtgebiet Europas entwickelt hat, und in dem die wilden Tiere komplett  sich selbst überlassen werden. Dies führte sogar schon zu schwerer Kritik, da Pferde und Rinder keine natürlichen Feinde haben, deshalb kommt es zur Überpopulation und Tiere verhungern. 

 

 

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